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  • Beratung Diakonie S-H

Fachberatung

Rechtsberatung zu Teilhabe- und Eingliederungshilfeleistungen

Die Rechtsberatung durch das Diakonische Werk SH bezieht sich auf alle Fragen, die im unmittelbaren Zusammenhang mit dem individuellen Rechtsanspruch einer Person auf Eingliederungshilfe stehen und im Besonderen mit der Verwirklichung des Wunsch- und Wahlrechts gem. § 9 Abs. 2 SGB XII verknüpft sind. Es erfolgt aber keine Rechtsvertretung im Auftrag der Leistungsberechtigten gegenüber Behörden oder anderen Dritten.
Wer kann diese Beratung in Anspruch nehmen? Z.B.

  • die Betroffenen selbst,
  • die Teilhabe-Begleiter,
  • die Gesetzlichen Betreuer,
  • die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes und Wohnbetreuer in den Einrichtungen,
  • Eltern und Angehörige.

 

Welche Fragen werden von der Rechtsberatung beantwortet?

Bei der Antragstellung:

  • Liegen die rechtlichen Voraussetzungen für EGH vor bzw. nicht vor?
  • Wer ist Ansprechpartner in der Behörde?
  • Was habe ich bei der Antragstellung in rechtlicher Hinsicht zu beachten?


Im Zusammenhang mit der Bewilligungs- / Ablehnungsentscheidung:

  • Aufklärung über Fristen und Möglichkeiten der kooperativen Verfahrensgestaltung. Dazu gehören zum Beispiel, ein Gespräch zu initiieren, einen Beistand hinzuzuziehen, Widerspruch einzulegen oder den Verwaltungsaktes auf offenbare Unrichtigkeiten zu prüfen.

 

Pädagogische Koordination

Die pädagogische Koordination initiiert das Netzwerk der Teilhabe-Begleiter. Ehrenamtler werden akquiriert, geschult und anschließend durch regionale Koordinatoren bei ihrer Tätigkeit unterstützt. Mit den Koordinatoren finden regelmäßige Treffen statt, so dass ein landesweiter Informationsaustausch entsteht.
Es wird eine enge Zusammenarbeit mit Leistungserbringern, Leistungsträgern und weiteren Personenkreisen rund um den Leistungsberechtigten angestrebt.

Aufgaben der pädagogischen Koordination:

  • führt Schulungen für die Teilhabe-Begleiter durch,
  • unterstützt die regionalen Koordinatoren bei dem regelmäßigen Austausch der Teilhabe-Begleiter in der Region untereinander („Stammtische“),
  • veranstaltet regelmäßige Treffen mit den Koordinatoren für einen Informationsaustausch,
  • steht den verschiedenen Ansprechpartnern im Umfeld des Projekts fachlich zur Seite, z.B. Eltern und Angehörigen, Betreuern, Mitarbeitern des Sozialen Dienstes, örtliche Sozialhilfeträger u.a.