toggler
  • Diakonie Schleswig-Holstein

Beratung

 

Die Teilhabe-Begleiter - Rücken stärken durch Peer-Begleitung

Leistungsberechtigte sollen gut vorbereitet in die Teilhabeplanung gehen können. Sie sollen keine Angst davor haben. Sie werden durch unsere Teilhabe-Begleiter vorbereitet. Dadurch wissen Sie, wie ein Gespräch ablaufen kann. Unsere Teilhabe-Begleiter können Sie auch zu einem Termin begleiten. Sie machen Ihnen Mut und unterstützen. Sie kennen die Abläufe und sind Experten in eigener Sache.

Netzwerk der Teilhabe-Begleiter im Projekt Auf Augenhöhe

Innerhalb des Projekts werden Menschen mit Behinderung zu Teilhabe-Begleitern geschult. Sie kennen den Prozess der Teilhabe-Planung aus eigener Erfahrung. Nach der Schulung stehen diese Personen für Leistungsberechtigte zu Verfügung. Sie bieten Unterstützung in der Teilhabeplanung. Wenn Sie Unterstützung möchten, fragen Sie unser Projektbüro im Diakonischen Werk SH. Die Teilhabe-Begleiter sind ehrenamtlich tätig.

Unterstützt werden die Teilhabe-Begleiter von einem regional zuständigen Koordinator. Dazu gehören zum Beispiel eine Vor- und Nachbesprechung der Gespräche mit Ratsuchenden oder auch eine Begleitung.

Was machen die Teilhabe-Begleiter?

  • Rücken stärken,
  • zuhören,
  • Mut zusprechen,
  • helfen, Fragen zu klären,
  • aus eigener Erfahrung Fragen beantworten,
  • an die Rechtsberatung des Diakonischen Werks vermitteln.

Beratung zu Teilhabe- und Eingliederungshilfeleistungen

Die Rechtsberatung des Diakonischen Werks SH beantwortet Fragen zum individuellen Rechtsanspruch einer Person auf Eingliederungshilfe. Insbesondere steht Ihr Wunsch- und Wahlrecht im Vordergrund. Es erfolgt allerdings keine Rechtsvertretung im Auftrag der Leistungsberechtigten gegenüber Behörden oder anderen Dritten. Gerne vermitteln wir Ihnen dafür einen Rechtsanwalt aus unserem Netzwerk.

 Wer kann diese Beratung in Anspruch nehmen?

Z.B.

  • die Betroffenen selbst,
  • die Teilhabe-Begleiter,
  • die Gesetzlichen Betreuer,
  • die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes und Wohnbetreuer in den Einrichtungen,
  • Eltern und Angehörige.

Welche Fragen werden von der Rechtsberatung beantwortet?

  • Welche Leistungen der Eingliederungshilfe kann ich beantragen?
  • Was habe ich bei der Antragstellung in rechtlicher Hinsicht zu beachten?
  • Wohin schicke ich meinen Antrag?
  • Welche Fristen muss ich beachten?
  • Was mache ich, wenn mein Antrag abgelehnt wird?
  • Was mache ich, wenn mein Widerspruch keinen Erfolg hat?

Die Projekt-Koordination

Das Projekt auf Augenhöhe wird von verschiedenen Personen koordiniert. Diese Personen unterstützten das Netzwerk der Teilhabe-Begleiter.

1. Projekt-Koordinatorin

Es gibt eine Projektkoordinatorin. Sie ist die Ansprechpartnerin im Projekt.

Sie ist verantwortlich für:

  • die Ausbildung und Schulung der Teilhabe-Begleiter

  • die Unterstützung von regelmäßigen Treffen der regionalen Koordinatoren mit den Teilhabe-Begleitern („Stammtische“)

  • Beantwortung von Fragen rund um das Projekt als Ansprechpartner, z.B. für Eltern und Angehörige, Betreuer, Mitarbeiter des Sozialen Dienstes, örtliche Sozialhilfeträger u.a

  • Austausch der Mitarbeiter im Projekt


Im Projekt wird eine enge Zusammenarbeit mit Leistungserbringern, Leistungsträgern und weiteren Personenkreisen rund um den Leistungsberechtigten angestrebt.

2. Regionale Koordinatoren

Daneben gibt es drei regionale Koordinatoren. Sie führen regelmäßige Treffen in der Region mit den Teilhabe-Begleitern durch. Dabei können sich die Teilhabebegleiter aus ganz Schleswig-Holstein austauschen. Sie unterstützen die Teilhabe-Begleiter bei ihrer Tätigkeit, machen ihnen Mut und leiten sie an.

3. Genesungsbegleiter

Unsere ausgebildeten Genesungsbegleiter unterstützen die Leistungsberechtigten und vermitteln zusammen mit der Projektkoordinatorin Inhalte zum Thema Teilhabe bei Schulungen und Workshops. Sie sind direkte Ansprechpartner für Menschen mit Teilhabebedarf und informieren über Teilhabegespräche, deren Abläufe und vermitteln Hilfeleistungen.